7
Mai
2015
3

Erfahrungsbericht zur Polar M400

Hallo ihr Lieben, da ich nun immer häufiger bei Instagram gefragt werde was ich zu meiner Laufuhr, der Polar M400 denke, und ob ich diese empfehlen kann wollte ich meinen Erfahrungsbericht endlich niederschreiben. Ich besitze die Uhr nun seit 12 Wochen. Die M400 ist das High-End Einsteigermodell der MIttelklasse sozusagen. Ein Vergleich der zur Zeit vorhandenen Produkte A300, M400 und V800 findet ihr weiter unten. Eins kann ich schon vorweg sagen – Ein ganz klares Ja zur Kaufempfehlung!

Da es gerade die Damen interessiert ist hier zu sehen wie groß die M400 dann doch am Handgelenk ist. Ich bin dran gewöhnt und es stört mich gar nicht 🙂
Ich habe mir die M400 geordert, weil ich mit dem laufen begonnen habe. Laufen heisst in meinem Fall Schneckentempo, da ich erstmal meinen Puls unter Kontrolle bringen und meine Gelenke an die Belastung gewöhnen muss. Ich gehöre nicht zu den Menschen, denen man ansieht, dass sie sportlich sind. Ich hatte unterschiedliche Modelle an Aktivitätstrackern im Blick. Überzeugt hat mich dann aber aus vielen Gründen die M400, da sie preislich auf ungefährer Höhe (im Angebot für knapop 115€, ohne den H7 Pulsgurt, den ich aber durchaus als besser empfinde!) mit den gängen Aktivitätstrackern liegt und dafür einfach viel mehr kann, sie nicht nur die Aktivitäten und Trainings trackt, sowie GPS hat, sondern mir auch alles anzeigt, was ich wissen möchte (Yay! Nicht mehr immer beim laufen aufs Handy gucken) und das Statistikportal von Polar einfach unschlagbar ist. Der Hauptgrund war jedoch die wirklich ausgeprägte Individualisierbarkeit der Trainings- und Trainingsziele. Ob es die Ansicht ist oder geplante Intervalltrainings, die mir direkt beim laufen (oder anderen Sportarten) vorgeben, was ich nun zu tun habe. Die M400 ist sogar ganz hübsch. Natürlich ist sie kein Fashion-Statement, sie ist relativ groß, aber nicht unbedingt klobig. Für das weibliche Handgelenk wäre es netter sie ein wenig schmaler zu gestalten, das würde isch jedoch negativ auf die tolle Lesbarkeit des Displays auswirken denke ich. Ein Vorteil wäre jedoch wenn das Armband ähnlich aufgebaut wäre wie das des Loops, es steht schon sehr ab, wenn man es nicht abschneiden möchte. Das zu den Äußerlichkeiten. Die Inneren Werte kann man auf Polar.de nachlesen. Vorweg sei noch gesagt: Die M400 funktioniert mit jedem (!) Pulsgurt der mit Bluetooth 4.0 arbeitet, also von Runtastic, von Wahoo und welchen Marken noch. Der Brustgurt H7 von Polar kann jedoch nicht nur die Herzfrequenz messen, sondern auch die Pause zwischen den Herzschlägen. Nur dadurch ist der eingebaute Fitnesstest möglich. Neu auf dem Markt ist nun die A300, die professionelle Variante der Triathleten (und Läufer, sowie aller anderen Sportler natürlich) ist die V800.

Technik A300 M400 V800
GPS Nein Ja Ja
Wasserdicht Ja 30m 30m
HF unter Wasser Ja Nein  Mit analogem Signal

Nachtrag: Auf Facebook würde ich darauf hingewiesen, das die A300 sehr wohl unter Wasser die Herzfrequenz messen kann. Warum kann denn die M400 das dann nicht? 🙁 Ebenso verfügt die A300 über ein Vibrationsmodul.

Meiner persönlichen Meinung nach ist die A300 quatsch, das muss aber jeder für sich entscheiden. Ambitionierte Sportler sollten zur M400 greifen und Menschen die auch Triathlon betreiben, noch mehr Auswahlmöglichkeiten und ihre Herzfrequenz auch im Wasser aufgezeichnet haben wollen sind mit der V800 bestens beraten. Und nein, ich bekomme kein Geld für diesen Post, ich habe mir die M400 selbst gekauft und bin einfach sehr zufrieden 🙂 Einzig haben mich zu Beginn einige Synchronisationsprobleme mit GPS und Herzfrequenz gestört (das war wirklich ärgerlich) und die lange Wartezeit bis das GPS-Signal stabil war, aber auch diese Probleme sind mittlerweile durch Polar behoben worden. Sämtliche Fragen wurden auch zügig und freundlich vom Kundenservice beantwortet! Ebenso ist es mittlerweile möglich die App mit Myfitnesspal zu koppeln, damit die Trainingsdaten automatisch synchronisiert werden. Wer erstmal nur die Möglichkeiten von PolarFlow testen möchte, ohne das Geld für eine der Uhren auszugeben, der kann sich im Appstore die App PolarBeat installieren. Registrieren, mit dem Frequenzgurt koppeln und schon kann man auf fast alle Statistiken zurückgreifen, die auch mit den Uhren aufgezeichnet werden! Nun möchte ich aber Bilder sprechen lassen, damit jede Neugierde befriedigt ist 🙂

Eine mögliche Trainingsansicht während die Aufzeichnung läuft. Es gibt tolle Standardvorgaben und man kann sich eigene Trainingsansichten zusammenbauen (mehr dazu unten).

Die Anzeige der M400 nach dem Training seht ihr hier.

Anschließend synchronisiere ich die Daten via Bluetooth schon mit der FlowApp auf meinem iPhone. Das ganze sieht dann so aus (Straßenmarkierungen habe ich entfernt):

Das PolarFlow Webtool könnt ihr euch nach erfolgreicher Registrierung selber ansehen. Dazu gesagt sei, dass mittlerweile auch die Möglichkeit gegeben ist seinen Freunen zu folgen und dort liken und kommentieren zu können! Offiziell befindet sich „der Flow“ aber noch in der Betaphase. Daher gehe ich nun nur auf die individualisierten Anzeigen ein. So sieht ein übertragenes Training im Webportal aus:

In der WebApp könnt ihr alle individuellen Einstellungen vornehmen. Dies stellt ein mögliches Intervalltraining dar:

Nun kommt die letzte Bilderflut. Diese Einstellmöglichkeiten sind gegeben für die Sportart „laufen“.

Auch das Trainingstagebuch ist nicht zu verachten! Ich finde das kann ganz schön motivieren 🙂

Und jetzt habe ich fast das witzigste vergessen 😀 Ich habe die M400 auch im Wasser getestet, ich hatte sie beim tauchen mit 😀 Leider wird „Tauchen“ (vermutlich aus Sicherheitsgründen) nicht in den Sportarten mit angezeigt und die verbrannten Kalorien stimmen natürlich auch überhaupt nicht. Aber so steht es wenigstens in meinem Trainingstagebuch drin. Die kommt also nun öfter mit. Dafür ist das lange Armband dann doch praktisch!

Ich hoffe dies macht euch die Entscheidung ein wenig leichter! Wer mich in seinem Feed hinzufügen möchte, kann mich gerne bei Instagramm vie DM kontaktieren. Da ich bei Polar jedoch unter meinem Realnamen registriert bin möchte ich mein Profil nicht einfach so veröffentlichen. Solltet ihr weitere Fragen haben, nutzt bitte die Kommentarfunktion, sodass die Fragen von weiteren dadurch eventuell direkt beantwortet sind 🙂

You may also like

Kurzüberblick von Polar Balance und Polar Scale
Abnehmen mit Insulinresistenz 1/16
7 (+17) Wochen Freeletics, Teil 1 der ersten 15 Wochen
Laufstatistik eines übergewichtigen Laufanfängers

2 Responses

  1. Pingback : Alltagsheldin » Abnehmen Insulinresistenz 1/16

  2. Hallo Alltagsheldin! zum Thema Laufen ging es mir früher wie dir. mal angefangen dann aufgehört weil zu schnell zu anstrengend, kein Ziel vor Augen usw. dann hab ich entdeckt dass man bei Runnersworld.com kostenlose Trainingspläne runterladen kann. die kannst du direkt auf den Kalender im Snartphone importieren. zum 2. hab ich mir n klares Ziel gesetzt (Stadtlauf 5 km ) und siehe da, ich hab s voll durchgezogen :-)) und so n Volkslauf ist eine tolle Sache, überall wirste angefeuert, es gibt zu trinken usw. und so hab ich mich von 0 auf 5 km auf 10 km gesteigert und nach und nach hat sich herausgestellt wer noch alles von den Kollegen und Freunden läuft. zu zweit Laufen tu ich zwar nicht und auch nicht im Verein wegen meist zu unterschiedlichen Fitnesslevel aber es motiviert schon sich auszutauschen. also solltest du dem Freeletics mal wieder untreu werden, denk an mich. Daumen hoch dir und weiter so! ich finde es übrigens total Assi von Leuten im Netz dich zu demotivieren denn jeder Läufer fängt mal klein an. beachte die gar nicht. und mach weiter so!
    Grüße
    Dunja

Kommentar verfassen

%d Bloggern gefällt das: