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Feb
2016
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Abnehmen mit Insulinresistenz 1/16

Ich habe jetzt einige Jahre unterschiedliche Erfahrungen zu meiner Insulinresistenz (und PCOS) gesammelt und arbeite immer noch an dem richtigen Weg dagegen anzugehen. Zu der ganzen Vorgeschichte gab es schonmal einen Beitrag. Im letzten Jahr habe ich mit unterschiedlichen Ärzten sprechen können, war in Kontakt mit einer Studie und habe ein paar Untersuchungen hinter mich gebracht. Durch diese haben sich keinerlei weitere gesundheitlichen Probleme bemerkbar gemacht (wie Schilddrüsenunterfunktion, Hashimoto oder das Cushing-Syndrom). Dafür hat sich herausgestellt, dass ich kein PCOS mehr habe, was natürlich erstmal alles gut ist! Trotzdem hat es mir ne ganze Menge an Motivation genommen, da ich „nur noch“ eine Insulinresistenz habe. Damit müsste man doch leben können und vor allem endlich langfristig sein Gewicht verlieren, passiert ist aber immer nur kurz was. In diesem Beitrag geht es darum die Wirksamkeit eines gesunden Mittelweges zu testen und die Erfolge festzuhalten.

Ich habe also eine indirekte Kaloriemetrie machen lassen (Ergebnis war ein Grundumsatz von 2080kcal) und testweise über Monate mehr gegessen und es dann irgendwann wieder sein lassen, da ich nur noch zugelegt habe. Dann habe ich wieder viele Kohlenhydrate gegessen, dann wieder nur ganz wenig – nichts hat sich geändert. Auch mein Training habe ich umgestellt und war voller neuer Motivation und Energie, dass es nun endlich klappen könnte, keine Besserung. 5 mal die Woche Sport für mehrere Monate, nichts. Gar kein Sport mehr, auch nichts. Dann habe ich sehr lange nichts mehr getan, weil ich einfach nicht mehr wusste was. Irgendwann habe ich dann auch angefangen die Kalorien, die ich verbrauche wieder tagtäglich zu tracken (mit dem Aktivitytracking-System meiner Polar M400) und habe mich moderat bewegt. Kleine Schritte brachten wirklich eine Veränderung und ich glaube (einen Beweis habe ich noch nicht), dass der Schlüssel die Regelmäßigkeit ist. Es müssen nicht 5 mal die Woche Sport sein, 3 kleine Workouts in der Woche reichen (beim Test 15minütige Freeletics-Teil Workouts. Anstrengend, aber machbar und schnell wieder vorbei) und – natürlich – weniger Essen als man verbraucht. Aber auch nicht zu wenig, ebenso wie eine moderate Menge an Kohlenhydraten. Das versuche ich jetzt und das möchte ich festhalten! Denn mittlerweile weiß ich, dass es vielen ebenso ergeht wie mir. Ich hoffe es hilft mir und wenn es mir hilft, hilft es vielleicht auch noch anderen.

Zusammengefasst:

Ich peile tagtäglich um die 1800 Kalorien an und will eigentlich unter 150-200g Kohlenhydrate bleiben, durchschnittlich in einer Woche und bleibe unter meinem Gesamtumsatz. Ich esse nicht wirklich „Clean“, seltenst gibt es gewöhnlichen Zucker und ich koche fast alles selber, aber wir gehen auch mal aus. Meine Makros versuche ich dabei aber (grob) im Blick zu halten.

Ich mache 3 mal die Woche Sport und so sieht mein Januar 2016 aus.

KW 1 ( 02.01.2016-08.01.2016)

In dieser Woche gab es noch Restplätzchen, selbstgemachte Burger, Suppe, Porridge, ausgiebige Frühstücke mit Aufbackbrötchen, ganz viel Kürbis, Spaghetti Carbonara oder war bei KFC. Ich habe meinen neuen Freeletics Coach begonnen und drei mal trainiert (in Summe: 60min)

KW 2 ( 09.01.2016-15.01.2016)

Aufgrund gesundheitlicher Angeschlagenheit gab es in dieser Woche gar keinen Sport für mich und ich hatte nen bisschen zu viel Kohldampf ^^ dadurch gab es Leckereien wie Kung Pao Chicken, Burger Resteverwertung, einmal haben wir sogar Pizza bestellt. Dafür gab es aber auch häufiger Salat.

KW 3 ( 16.01.2016-22.01.2016)

In dieser Woche habe ich mein Freeletics Training wieder aufgenommen und wurde von meinen Helldays begrüßt, das war irgendwie zu erwarten, da ich ja schon länger den Coach verwendet / nicht verwendet hab und einige Zeit ins Land gestrichen ist. Durch die Anstrengung der Helldays habe ich auch mehr Hunger zwischendurch, aber ich verbrauche auch mehr Kalorien. So gab es in dieser Woche leckeres vom Griechen, da jemand Geburtstag hatte, ausgiebige Frühstücke, aber auch mal nur ein kleines Frühstück oder Curry mit etwas weniger Reis. Trainiert habe ich in dieser Woche dank der Helldays in Summe ca. 3,5 Stunden.

KW 4( 23.01.2016-29.01.2016)

So, die ersten vier Wochen sind rum und das Ergebnis könnte besser sein. Ich habe aber auch ganz sicher nicht nur gesund gegessen und gerade vor der Klausur war auch das ein oder andere Eis drin. Aber es geht ja in die richtige Richtung. Warum also beschweren? 🙂 Ausserdem habe ich nach meiner Helldays eine schöne Steigerung von Kraft und Ausdauer bemerkt und ein paar PB’s geschlagen 🙂

 

Zusammenfassung Januar (02.01.2016 – 29.01.2016)



 

Ich habe 1,1 kg verloren (durchschnittlich knapp 0,3kg pro Woche) und 2 cm an der Taille und 2 cm an der Hüfte verloren. Könnte besser sein 🙂

Im nächsten Monat möchte ich die Auswirkung von Magnesium auf meinen Körper testen und in wie weit ich eine unterstützende Veränderung bemerke.

 

 

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